Hier wird nichts leichtgeredet: Käsespätzle sind ein Teller voller Gemütlichkeit. Die Zwiebeln bekommen Zeit, der Teig wird ordentlich geschlagen und am Ende zieht der Käse seine Fäden. Stell die Pfanne auf den Tisch und den Salat daneben – der sorgt für die nötige Frische.
Warum ich dieses Rezept mag
Frischer Spätzleteig braucht nur wenige Zutaten. Zusammen mit langsam gebräunten Zwiebeln und geschmolzenem Käse wird daraus ein wunderbar gemütliches Essen.
Das brauchst du
Ein kräftiger, gut schmelzender Käse bringt viel Geschmack. Für ein vegetarisches Gericht entsprechend gekennzeichneten Bergkäse oder Emmentaler wählen.
Weizenmehl, Eier, Wasser, Salz, Muskat, vegetarischer Bergkäse oder Emmentaler, große Zwiebeln, Butter, Öl, Schnittlauch.
So wird es gemacht
Mehl, Eier, Wasser, Salz und Muskat mit einem Kochlöffel zu einem zähflüssigen Teig schlagen, bis er Blasen wirft. Zehn Minuten ruhen lassen. Käse reiben, Zwiebeln in dünne Ringe und Schnittlauch fein schneiden.

Die Hälfte der Butter und das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln bei mittlerer Hitze etwa 15–20 Minuten goldbraun braten, regelmäßig wenden. Herausnehmen und warm halten.

Einen großen Topf Salzwasser zum sanften Kochen bringen. Teig portionsweise mit einer Spätzlepresse oder einem Spätzlehobel ins Wasser geben. Sobald die Spätzle oben schwimmen, noch etwa eine Minute ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen; 150 ml Kochwasser auffangen.
Übrige Butter in der Pfanne schmelzen. Spätzle und Käse darin bei kleiner Hitze vorsichtig vermengen. Schluckweise Kochwasser hinzufügen, bis der Käse geschmolzen ist und alles saftig wirkt. Mit Zwiebeln und Schnittlauch servieren.

Tipps & kleine Variationen
Kleine Hitze genügt zum Schmelzen. Zu langes Braten macht die Käsespätzle trocken.
So kannst du es abwandeln
Bergkäse und Emmentaler lassen sich mischen: einer würzt kräftig, der andere schmeckt milder.
Das passt dazu
Ein grüner Salat passt als zusätzliche Beilage.
Aufbewahren & einfrieren
Reste zügig abkühlen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen essen. Zum warmen Servieren gründlich durcherhitzen.
Frisch schmeckt dieses Gericht am besten. Beim Einfrieren und Auftauen verändern sich Biss und Konsistenz; für dieses Rezept empfiehlt sich deshalb die kurze Aufbewahrung im Kühlschrank.
Häufige Fragen
Worauf sollte ich besonders achten?
Kleine Hitze genügt zum Schmelzen. Zu langes Braten macht die Käsespätzle trocken.
Deine Rezeptkarte
Käsespätzle mit Röstzwiebeln
Frische Spätzle, geschmolzener Käse und goldbraune Zwiebeln. Deftig, gemütlich und am besten direkt aus der Pfanne.

Zutaten
Zubereitung
- Mehl, Eier, Wasser, Salz und Muskat mit einem Kochlöffel zu einem zähflüssigen Teig schlagen, bis er Blasen wirft. Zehn Minuten ruhen lassen. Käse reiben, Zwiebeln in dünne Ringe und Schnittlauch fein schneiden.
- Die Hälfte der Butter und das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebeln bei mittlerer Hitze etwa 15–20 Minuten goldbraun braten, regelmäßig wenden. Herausnehmen und warm halten.
- Einen großen Topf Salzwasser zum sanften Kochen bringen. Teig portionsweise mit einer Spätzlepresse oder einem Spätzlehobel ins Wasser geben. Sobald die Spätzle oben schwimmen, noch etwa eine Minute ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen; 150 ml Kochwasser auffangen.
- Übrige Butter in der Pfanne schmelzen. Spätzle und Käse darin bei kleiner Hitze vorsichtig vermengen. Schluckweise Kochwasser hinzufügen, bis der Käse geschmolzen ist und alles saftig wirkt. Mit Zwiebeln und Schnittlauch servieren.
Notizen
Spätzlepresse, Spätzlehobel oder Erfahrung im Schaben vom Brett erforderlich.


