Ein paar Worte vorweg

Der erste Puffer ist meistens der, den man schon in der Küche probiert. Nur zur Qualitätskontrolle, versteht sich. Mit gut ausgedrückten Kartoffeln werden die Ränder schön knusprig, und das Apfelmus köchelt fast nebenbei. Mehr braucht dieser Klassiker eigentlich nicht.

Warum ich dieses Rezept mag

Kartoffeln, Äpfel und ein bisschen Geduld an der Pfanne reichen für diesen Klassiker. Der Wechsel zwischen knusprigen Rändern und weichem Apfelmus macht ihn so gut.

Das brauchst du

Vorwiegend festkochende Kartoffeln lassen sich gut reiben. Säuerliche Äpfel sorgen für ein Apfelmus, das zu den herzhaften Puffern passt.

vorwiegend festkochende Kartoffeln, kleine Zwiebel, Eier, Weizenmehl, Salz, Muskat, neutrales Öl zum Braten, Äpfel, Wasser, Zitronensaft, Zucker, Zimt.

So wird es gemacht

  1. Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Mit Wasser, Zitrone, Zucker und Zimt aufkochen und zugedeckt etwa 15 Minuten weich garen. Nach Wunsch stampfen oder pürieren.

    Kartoffelpuffer mit selbst gemachtem Apfelmus – Einblick in Zubereitungsschritt 1
  2. Kartoffeln und Zwiebel schälen und fein reiben. In einem sauberen Küchentuch portionsweise kräftig ausdrücken. Mit Eiern, Mehl, Salz und Muskat zügig vermengen.

    Kartoffelpuffer mit selbst gemachtem Apfelmus – Einblick in Zubereitungsschritt 2
  3. Etwas Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Pro Puffer etwa zwei Esslöffel Masse hineingeben und flach drücken. Je Seite etwa 3–4 Minuten goldbraun braten, bis auch die Mitte gar ist.

  4. Puffer portionsweise backen und nach Bedarf Öl nachgeben. Kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Apfelmus servieren. Am besten sofort essen, solange die Ränder knuspern.

    Kartoffelpuffer mit selbst gemachtem Apfelmus – Einblick in Zubereitungsschritt 4

Tipps & kleine Variationen

Die Kartoffelmasse nach dem Salzen rasch verarbeiten, weil sie erneut Wasser zieht.

So kannst du es abwandeln

Apfelmus nach Geschmack weniger süßen oder den Zimt weglassen.

Das passt dazu

Als eigenständiges Gericht servieren.

Aufbewahren & einfrieren

Reste zügig abkühlen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen essen. Zum warmen Servieren gründlich durcherhitzen.

Frisch schmeckt dieses Gericht am besten. Beim Einfrieren und Auftauen verändern sich Biss und Konsistenz; für dieses Rezept empfiehlt sich deshalb die kurze Aufbewahrung im Kühlschrank.

Häufige Fragen

Worauf sollte ich besonders achten?

Die Kartoffelmasse nach dem Salzen rasch verarbeiten, weil sie erneut Wasser zieht.

Deine Rezeptkarte

Kartoffelpuffer mit selbst gemachtem Apfelmus

Knusprige Kartoffelpuffer und warmes Apfelmus: außen goldbraun, innen zart und ein bisschen wie früher.

Kartoffelpuffer mit selbst gemachtem Apfelmus
Vorbereitung30 Min.Garzeit30 Min.Gesamt60 Min.
Portionen4Mengen skalieren mit · Garzeiten bleiben Richtwerte

Zutaten

Zubereitung

  1. Äpfel schälen, entkernen und würfeln. Mit Wasser, Zitrone, Zucker und Zimt aufkochen und zugedeckt etwa 15 Minuten weich garen. Nach Wunsch stampfen oder pürieren.
  2. Kartoffeln und Zwiebel schälen und fein reiben. In einem sauberen Küchentuch portionsweise kräftig ausdrücken. Mit Eiern, Mehl, Salz und Muskat zügig vermengen.
  3. Etwas Öl in einer großen Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Pro Puffer etwa zwei Esslöffel Masse hineingeben und flach drücken. Je Seite etwa 3–4 Minuten goldbraun braten, bis auch die Mitte gar ist.
  4. Puffer portionsweise backen und nach Bedarf Öl nachgeben. Kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Apfelmus servieren. Am besten sofort essen, solange die Ränder knuspern.

Notizen

Ergibt etwa 16 kleine Puffer für vier Portionen. Das Bratöl wird nicht vollständig verzehrt.

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