Rouladen brauchen Zeit, aber keine ständige Unterhaltung. Nach dem Anbraten dürfen sie leise schmoren, während die Sauce immer kräftiger wird. Innen bleiben Senf, Gurke und Zwiebel dem Klassiker treu; statt Speck kommt hier Pastırma aus Rind hinein. Der Nachschlag ist also schon sehr gut begründet.
Warum ich dieses Rezept mag
Das lange, sanfte Schmoren macht die Rouladen weich. Das mitgegarte Gemüse gibt der Sauce Geschmack und Bindung.
Das brauchst du
Pastırma aus Rind verwenden und die Zutatenliste prüfen. Er bringt bereits Salz und Gewürze mit; deshalb erst am Ende nachsalzen. Anders als Speck gibt er wenig Bratfett ab.
Rinderrouladen à etwa 180 g, Pastırma aus Rind, mittelscharfer Senf, Gewürzgurken, Zwiebeln, Möhren, Knollensellerie, Rapsöl, Tomatenmark, salzarme Rinderbrühe, Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer.
So wird es gemacht
Eine Zwiebel in dünne Streifen schneiden, Gurken längs vierteln. Rouladen trocken tupfen und flach ausbreiten. Jede mit einem Teelöffel Senf bestreichen, mit Pastırma, Zwiebelstreifen und zwei Gurkenvierteln belegen. Seiten einschlagen, fest aufrollen und mit Küchengarn oder Rouladennadeln fixieren.

Übrige Zwiebel, Möhren und Sellerie klein würfeln. Öl im Bräter erhitzen. Rouladen rundherum etwa acht Minuten kräftig anbraten und herausnehmen. Gemüse fünf Minuten braten, Tomatenmark kurz mitrösten.

Brühe angießen und den Bratansatz lösen. Rouladen und Lorbeer zugeben und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 90–120 Minuten schmoren. Gelegentlich wenden und bei Bedarf Wasser ergänzen. Das Fleisch soll sich leicht einstechen lassen.
Rouladen herausnehmen und warm halten. Lorbeer entfernen, Sauce mit dem Gemüse fein pürieren oder durch ein Sieb streichen und bei Bedarf etwas einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Garn oder Nadeln vollständig entfernen und Rouladen mit Sauce servieren.

Tipps & kleine Variationen
Nicht nur nach der Uhr gehen: Sind die Rouladen noch fest, bei kleiner Hitze weitergaren.
So kannst du es abwandeln
Für eine mildere Füllung eine dünnere Schicht Senf verwenden.
Das passt dazu
Dazu passen Kartoffelknödel, Salzkartoffeln oder Apfelrotkohl; separat zubereiten.
Aufbewahren & einfrieren
Reste zügig abkühlen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen essen. Zum warmen Servieren gründlich durcherhitzen.
Vollständig abgekühlt portionsweise einfrieren. Im Kühlschrank auftauen und vor dem Servieren gründlich erhitzen; die Konsistenz kann sich etwas verändern.
Häufige Fragen
Was hilft, damit dieses Rezept gelingt?
Nicht nur nach der Uhr gehen: Sind die Rouladen noch fest, bei kleiner Hitze weitergaren.
Deine Rezeptkarte
Rinderrouladen mit Pastırma
Zarte Rinderrouladen mit Senf, Gewürzgurke, Zwiebel und Rinderpastırma. Dazu eine dunkle Sauce, für die sich die Schmorzeit lohnt.

Zutaten
Zubereitung
- Eine Zwiebel in dünne Streifen schneiden, Gurken längs vierteln. Rouladen trocken tupfen und flach ausbreiten. Jede mit einem Teelöffel Senf bestreichen, mit Pastırma, Zwiebelstreifen und zwei Gurkenvierteln belegen. Seiten einschlagen, fest aufrollen und mit Küchengarn oder Rouladennadeln fixieren.
- Übrige Zwiebel, Möhren und Sellerie klein würfeln. Öl im Bräter erhitzen. Rouladen rundherum etwa acht Minuten kräftig anbraten und herausnehmen. Gemüse fünf Minuten braten, Tomatenmark kurz mitrösten.
- Brühe angießen und den Bratansatz lösen. Rouladen und Lorbeer zugeben und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 90–120 Minuten schmoren. Gelegentlich wenden und bei Bedarf Wasser ergänzen. Das Fleisch soll sich leicht einstechen lassen.
- Rouladen herausnehmen und warm halten. Lorbeer entfernen, Sauce mit dem Gemüse fein pürieren oder durch ein Sieb streichen und bei Bedarf etwas einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Garn oder Nadeln vollständig entfernen und Rouladen mit Sauce servieren.
Notizen
Küchengarn oder Rouladennadeln bereithalten und vor dem Servieren entfernen.


