Linsen und Spätzle sind ein ziemlich gemütliches Gespann. Die kleine Essignote hält den Teller lebendig, während die Spätzle gern noch einen Löffel Sauce aufnehmen. In dieser Version übernimmt Rinderpastırma die würzige Rolle – Saitenwürstchen bleiben diesmal im Laden.
Warum ich dieses Rezept mag
Die Linsen werden zunächst ohne saure Zutaten weich gekocht. Erst danach kommt die typische Essignote dazu, und du kannst in Ruhe abschmecken.
Das brauchst du
Pastırma aus Rind verwenden und die Zutatenliste prüfen. Er bringt bereits Salz und Gewürze mit; deshalb erst am Ende nachsalzen. Anders als Speck gibt er wenig Bratfett ab. Hier sind frische, bereits gegarte Spätzle gemeint.
getrocknete braune Tellerlinsen, Wasser, Möhren, Knollensellerie, Zwiebel, Rapsöl, Tomatenmark, Lorbeerblatt, Pastırma aus Rind, Apfelessig, mittelscharfer Senf, frische Spätzle aus dem Kühlregal, Salz, Pfeffer.
So wird es gemacht
Linsen abspülen und mit Wasser sowie Lorbeer aufkochen. Nach Packungsangabe etwa 30–40 Minuten bei kleiner Hitze weich garen. Bei Bedarf Wasser ergänzen; am Ende etwas Kochflüssigkeit aufbewahren.

Möhren, Sellerie und Zwiebel schälen und fein würfeln. Öl in einem zweiten Topf erhitzen, Gemüse fünf Minuten dünsten. Tomatenmark kurz mitrösten, etwa 200 ml Linsenkochwasser zufügen und das Gemüse 15 Minuten weich garen.

Weiche Linsen mitsamt einem Teil ihrer übrigen Flüssigkeit zum Gemüse geben. Lorbeer entfernen. Pastırma klein schneiden, einrühren und zwei Minuten erhitzen. Essig und Senf einrühren; mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Linsen sollen sämig, aber noch saftig sein.
Spätzle nach Packungsangabe in heißem Wasser erwärmen, gut abtropfen lassen und mit den Linsen servieren.

Tipps & kleine Variationen
Essig erst zu den weichen Linsen geben. Ältere Linsen brauchen gelegentlich länger als auf der Packung angegeben.
So kannst du es abwandeln
Ohne Pastırma und mit vegetarischen Spätzle wird daraus ein fleischloses Gericht.
Das passt dazu
Die Spätzle sind bereits dabei; ein kleiner grüner Salat bringt Frische.
Aufbewahren & einfrieren
Reste zügig abkühlen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei Tagen essen. Zum warmen Servieren gründlich durcherhitzen.
Vollständig abgekühlt portionsweise einfrieren. Im Kühlschrank auftauen und vor dem Servieren gründlich erhitzen; die Konsistenz kann sich etwas verändern.
Häufige Fragen
Was hilft, damit dieses Rezept gelingt?
Essig erst zu den weichen Linsen geben. Ältere Linsen brauchen gelegentlich länger als auf der Packung angegeben.
Deine Rezeptkarte
Schwäbische Linsen mit Spätzle und Pastırma
Würzige braune Linsen mit einer feinen Essignote, weichen Spätzle und Pastırma aus Rind – ohne Schweinefleisch und ohne Würstchen.

Zutaten
Zubereitung
- Linsen abspülen und mit Wasser sowie Lorbeer aufkochen. Nach Packungsangabe etwa 30–40 Minuten bei kleiner Hitze weich garen. Bei Bedarf Wasser ergänzen; am Ende etwas Kochflüssigkeit aufbewahren.
- Möhren, Sellerie und Zwiebel schälen und fein würfeln. Öl in einem zweiten Topf erhitzen, Gemüse fünf Minuten dünsten. Tomatenmark kurz mitrösten, etwa 200 ml Linsenkochwasser zufügen und das Gemüse 15 Minuten weich garen.
- Weiche Linsen mitsamt einem Teil ihrer übrigen Flüssigkeit zum Gemüse geben. Lorbeer entfernen. Pastırma klein schneiden, einrühren und zwei Minuten erhitzen. Essig und Senf einrühren; mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Linsen sollen sämig, aber noch saftig sein.
- Spätzle nach Packungsangabe in heißem Wasser erwärmen, gut abtropfen lassen und mit den Linsen servieren.
Notizen
Die Mengen gelten für die angegebene Portionenzahl. Salz nach Geschmack dosieren.


