Zarter Rindersauerbraten mit einer kräftigen, süßsauren Rosinensauce ist ein Festtagsklassiker mit Vorlauf. Wer die Marinade rechtzeitig ansetzt, hat am großen Tag schon einen wichtigen Teil erledigt.
Warum ich dieses Rezept mag
Das Fleisch schmort langsam weich, und die Sauce bringt Säure, Röstaromen und eine kleine Süße zusammen. Für mich gehört dazu genug Zeit, um gemütlich am Tisch sitzen zu bleiben.
Das brauchst du
Ein zum Schmoren geeignetes Schulterstück verwenden. Die Marinade braucht ein säurefestes Gefäß; ein unbeschichteter Aluminiumtopf eignet sich dafür nicht.
Rinderbraten aus der Schulter, Wasser für die Marinade, Rotweinessig, Zwiebeln, Möhren, Knollensellerie, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Gewürznelken, Rapsöl, Tomatenmark, Rinderbrühe, Rosinen, brauner Zucker, Maisstärke, Wasser, Salz, Pfeffer.
So wird es gemacht
Anleitung für das Grundrezept mit 6 Portionen. Mengenangaben im Text und Formgrößen beziehen sich auf diese Ausgangsmenge.
Wasser für die Marinade, Essig, die Hälfte der grob geschnittenen Zwiebeln, die Hälfte der Möhren, Lorbeer, Wacholder und Nelken aufkochen und etwa fünf Minuten köcheln. In einem flachen Gefäß zügig vollständig abkühlen lassen. Fleisch in ein geeignetes Glas- oder lebensmittelechtes Kunststoffgefäß legen, mit der kalten Marinade bedecken und abgedeckt drei Tage im Kühlschrank bei höchstens 4 °C marinieren. Täglich mit sauberem Besteck wenden.

Fleisch aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen. Marinade durchsieben und auffangen. Restliche Zwiebeln und Möhren sowie Sellerie würfeln. Öl im Bräter erhitzen und Fleisch rundum kräftig anbraten. Herausnehmen, Gemüse im Bräter rösten und Tomatenmark kurz mitrösten.

Fleisch zurücklegen, 300 ml der Marinade und die Brühe angießen. Zugedeckt bei sehr niedriger Hitze etwa zweieinhalb bis drei Stunden sanft schmoren; nach der Hälfte wenden. Bei Bedarf wenig Wasser ergänzen. Es ist fertig, wenn sich eine Gabel leicht einstechen lässt. Verwendete Marinade vollständig aufkochen; die übrige rohe Marinade entsorgen.
Braten herausheben und abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen. Sauce durchsieben, mit Rosinen und Zucker zehn Minuten sanft kochen und abschmecken. Stärke mit 40 ml Wasser glatt rühren, nach Bedarf einrühren und eine Minute aufkochen. Braten quer zur Faser aufschneiden und mit Sauce servieren.

Tipps & kleine Variationen
Die Marinade vor dem Einlegen vollständig abkühlen lassen und das Fleisch durchgehend gekühlt aufbewahren. Nach dem Schmoren quer zur Faser schneiden.
Das passt dazu
Dazu passen Kartoffelklöße und Apfelrotkohl. Diese Beilagen sind nicht eingerechnet.
Aufbewahren & einfrieren
Gegarten Braten und Sauce zügig abkühlen lassen. Abgedeckt im Kühlschrank innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen und gründlich durcherhitzen.
Gegarte Scheiben mit Sauce portionsweise einfrieren. Im Kühlschrank auftauen und in der Sauce behutsam, aber gründlich durcherhitzen.
Häufige Fragen
Was ist beim Marinieren des Sauerbratens wichtig?
Die Marinade vor dem Einlegen vollständig abkühlen lassen und das Fleisch durchgehend gekühlt aufbewahren. Nach dem Schmoren quer zur Faser schneiden.
Deine Rezeptkarte
Klassischer Rindersauerbraten mit Rosinensauce
Zarter Rindersauerbraten mit einer kräftigen, süßsauren Rosinensauce ist ein Festtagsklassiker mit Vorlauf.

Zutaten für 6 Portionen
Zubereitung für 6 Grundportionen
- Wasser für die Marinade, Essig, die Hälfte der grob geschnittenen Zwiebeln, die Hälfte der Möhren, Lorbeer, Wacholder und Nelken aufkochen und etwa fünf Minuten köcheln. In einem flachen Gefäß zügig vollständig abkühlen lassen. Fleisch in ein geeignetes Glas- oder lebensmittelechtes Kunststoffgefäß legen, mit der kalten Marinade bedecken und abgedeckt drei Tage im Kühlschrank bei höchstens 4 °C marinieren. Täglich mit sauberem Besteck wenden.
- Fleisch aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen. Marinade durchsieben und auffangen. Restliche Zwiebeln und Möhren sowie Sellerie würfeln. Öl im Bräter erhitzen und Fleisch rundum kräftig anbraten. Herausnehmen, Gemüse im Bräter rösten und Tomatenmark kurz mitrösten.
- Fleisch zurücklegen, 300 ml der Marinade und die Brühe angießen. Zugedeckt bei sehr niedriger Hitze etwa zweieinhalb bis drei Stunden sanft schmoren; nach der Hälfte wenden. Bei Bedarf wenig Wasser ergänzen. Es ist fertig, wenn sich eine Gabel leicht einstechen lässt. Verwendete Marinade vollständig aufkochen; die übrige rohe Marinade entsorgen.
- Braten herausheben und abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen. Sauce durchsieben, mit Rosinen und Zucker zehn Minuten sanft kochen und abschmecken. Stärke mit 40 ml Wasser glatt rühren, nach Bedarf einrühren und eine Minute aufkochen. Braten quer zur Faser aufschneiden und mit Sauce servieren.
Ein Blick auf die Nährwerte
pro Portion · ca.- Energie
- 415 kcal
- Eiweiß
- 43 g
- Kohlenhydrate
- 23 g
- Fett
- 16 g
Berechnete Richtwerte für die Zutaten in dieser Rezeptkarte. Je nach Produkt und Portionsgröße können sie abweichen. Zusätzliche Beilagen sind nicht enthalten. So entstehen die Angaben.
Annahmen für das Grundrezept (6 Portionen)
- Von der gesamten Marinade werden 300 ml weiterverwendet: vereinfachend 40 % der ursprünglich eingesetzten 250 ml Essig angesetzt. Aufnahme beim Marinieren ist nicht exakt messbar.
- Ganze Wacholderbeeren werden ausgesiebt und nicht mitgegessen.
- Ganze Nelken werden mit der Marinade ausgesiebt und nicht mitgegessen.
- Rapsöl: insgesamt ca. 27,6 g angenommen.
- Salz: insgesamt ca. 6 g angenommen.
- Pfeffer: insgesamt ca. 1,2 g angenommen.
- Gemüse und Zucker sind vollständig eingerechnet; ausgesiebte Reste und übrige Marinade können die tatsächlichen Werte verringern.
Notizen zum Grundrezept (6 Portionen)
Drei Tage Marinierzeit und 15 Minuten Ruhe sind eingerechnet. Die Marinade wird ohne Wein angesetzt; Rotweinessig ist enthalten. Nur der verwendete Marinadenanteil wird für die Nährwertschätzung berücksichtigt. Die Nährwerte sind berechnete Schätzwerte für eine der angegebenen Portionen.


